Geldanlage in Festgeld – Ein kurzer Überblick

Redaktion - 2. Dezember 2013

Geldanlage in Festgeld

Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Zeiten für Sparer nicht sonderlich gut sind. Während noch vor einigen Jahren Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld mit bis zu 5,00% p.a. möglich waren, liegen die Spitzenreiter für Tagesgeld im Moment (Stand: 23.11.2013) bei knapp 1,5% p.a. und für Festgeld bei ca. 2,50% p.a. im Durchschnitt. Das ist auf der einen Seiten ärgerlich, auf der anderen Seite jedoch kein Grund NICHT zu sparen, da nur mit Zinsen eine Gegenwirkung zur Inflation, also zur Geldentwertung, erfolgen kann. Wie eine Geldanlage in Festgeld abläuft, stellen wir nun kurz vor:

Festgeldzinsen vergleichen und Kontoeröffnung

Die meisten Bankkunden eröffnen neue Konten nur noch über das Internet. Das ist bequem und schnell gemacht. Nachdem der Kontoeröffnungsantrag ausgefüllt ist, fehlt nur noch eine Legitimation in einer Postfiliale und nach wenigen Tagen haben Sie alle Unterlagen bezüglich Ihrer Geldanlage in Festgeld zu Hause. Die höchsten Festgeldzinsen lassen sich einfach vergleichen, hierfür stehen Ihnen zahlreiche Portale zur Verfügung.

Festgeldzinsen und die Laufzeit

icon_ZinsenAchten Sie darauf, keine Laufzeiten länger als 3 Jahre zu wählen. Viele Banken bieten Laufzeiten von bis zu 10 Jahren an, hier lauert jedoch eine Gefahr: Wenn das Zinsniveau schon sehr niedrig ist, sollte es in den kommenden Jahren in der Theorie wieder nach oben gehen. Wer sich als heute festlegt und für 10 Jahre in Festgeld investiert, muss unter Umständen feststellen, dass die Festgeldzinsen in ein paar Jahren wieder deutlich gestiegen sind und eine viel höhere Rendite möglich wäre. Anlageberater empfehlen daher im Moment Laufzeiten zwischen 1 und max. 4 Jahren zu wählen. Ein Festgeldkonto kann i.d.R. nicht vorzeitig aufgelöst werden, Sie verpflichten sich quasi für die gewünschte Laufzeit einen bestimmten Betrag bei der Bank anzulegen. Banken genehmigen zwar manchmal eine vorzeitige Auflösung, Zinsen werden dann jedoch nicht gutgeschrieben.

Die Sicherheit von Geldanlagen in Festgeld

ico2Das Thema Sicherheit ist nach wie vor ein aktuelles bei Anlegern. Zwar beruhigt sich langsam der weltweite Finanzmarkt und neue Banken- oder Staatspleiten sind auch in weite Ferne gerückt. Dennoch ist es wichtig zu wissen, wie sicher Festgeld für den Anleger eigentlich ist. Wer innerhalb der europäischen Union anlegt, kommt in den Genuss der gesetzlichen Einlagensicherung nach EU-Richtlinien. Diese muss zwar jedes Land in eigenen Gesetzen umsetzen, die Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank ist jedoch einheitlich. Damit soll Anleger die Angst genommen werden, Geld in anderen EU-Ländern anzulegen. In Deutschland gelten natürlich viel höhere Sicherheitsgrenzen für Privatanleger. Nicht für Festgeld, sondern auch für alle Einlagen bei Banken gelten fast immer noch zusätzliche Sicherheitssysteme. Neben dem Bundesverband Deutscher Banken, in welchem zahlreiche wichtige Privatbanken zusammengeschlossen sind, haben z.B. Sparkassen und Volksbanken eigene umfangreiche Sicherungssysteme. Die Einlagen erreichen pro Kunden einen Schutz in Millionen- oder sogar Milliardenhöhe.

Fazit Festgeldzinsen in 2013

ico8Eine Geldanlage in Festgeld lohnt immer. Beachten Sie die genannten Empfehlungen und lassen Sie das Geld für sich arbeiten. Auch wenn die Festgeldzinsen derzeit niedrig sind, eine kurze Anlagedauer verhindert eine zu lange Bindung an die Geldanlage. Festgeld gehört zu den beliebtesten Anlageinstrumenten in Deutschland. Nutzen Sie einen aktuellen Festgeldzinsen Vergleich für einen schnellen Überblick. Für eine kurze und flexible Geldanlage sollten Sie hingegen Tagesgeld in Erwägung ziehen.