Tagesgeld in Fremdwährung: Chancen und Risiken

tagesgeldzinsen.com - 15. Januar 2013

Tagesgeld in FremdwährungDem EZB-Zinsdumping einfach davonlaufen und Geld in fremden Währungen anlegen: Ausgerechnet in der hartnäckigsten Niedrigzinsphase nach dem Zweiten Weltkrieg ist dieser Ausweg weitgehend verbaut. Wo noch brauchbare Zinsen für Tagesgeld zu holen sind, lauern äquivalente Risiken.

Tagesgeld in anderen Währungen: Welche Zinsen sind realistisch?

  • Das Zinsniveau ist weltweit niedrig

  • Das Währungsrisiko übersteigt den Zinsertrag

  • Fremdwährungen lohnen sich für Spekulanten, nicht für Sparer

Ein Blick auf die Konditionen für Fremdwährungs-Tagesgeld wirkt ernüchternd. Höhere Zinsen als in Deutschland bzw. der Euro-Zone sind allenfalls im Südafrikanischen Rand möglich. Der Renditeaufschlag fällt gemessen am Wechselkursrisiko aber auch in Südafrika viel zu gering aus.

ico8Die meisten Banken zahlen auf Fremdwährungskonten derzeit gar keine Zinsen. Das hängt vermutlich mit einem auf die Euro-Krise zurückgehenden Nachfrageeffekt zusammen: Viele

Anleger sind in den letzten Jahren aus dem Euro geflüchtet – und „Flüchtlinge“ achten offenbar weniger stark auf die Verzinsung. Wer in Fremdwährungen investiert, rechnet ohnehin mit einer Abwertung des Euro zugunsten der fremden Währung. Geht die Rechnung auf, sind auch zweistellige Rendite im Jahr möglich. Dem steht allerdings ein mindestens ebenso so großes Risiko gegenüber.

Währungskorb statt einzelner Fremdwährung

Wer dem Euro den Rücken kehren möchte, muss sich nicht auf eine einzelne Fremdwährung festlegen. Unter Diversifikationsaspekten erscheint eine Aufteilung auf mehrere Währungen sinnvoll. Neben USD und CHF sind auch JPY, AUD, CAD und NOK relevant.