Tagesgeldzinsen mit Kreditkarte: Guter Deal für Autofahrer

Redaktion - 5. März 2013

Tagesgeldzinsen mit KreditkarteKreditkarten mit hoher Guthabenverzinsung können eine Alternative zu einem klassischen Tagesgeldkonto sein. Das gilt besonders dann, wenn die Karte weniger Gebühren kostet als sie durch Rabattprogramme wieder einspart. Vor allem Autofahrer finden solche Konstellationen häufig.

Die Volkswagen Bank bietet Neukunden für Tagesgeld derzeit 1,60 Prozent Zinsen. Nach dem Ende der Sonderverzinsung gilt der variable Standardzinssatz in Höhe von derzeit 1,10 Prozent. Exakt so viel zahlt die VW-Bank auch für Guthaben auf ihrem Kreditkartenkonto. Die VISA-Card des Hauses kostet 33,00 Euro pro Jahr – die Pauschalgebühr mindert zunächst die Zinserträge (auch wenn eine steuerliche Verrechnung nicht möglich ist).

Tankrabatte und Umsatzboni

icon_ZinsgutschriftDie Karte bietet allerdings Umsatzboni und Tankrabatte. Beim Tanken erhalten Karteninhaber 1,00 Prozent Rabatt für Umsätze bis maximal 2.000 Euro pro Jahr, so dass Vielfahrer 20,00 Euro im Jahr sparen können. Werden mit der Kreditkarte mindestens 8.000 Euro pro Jahr umgesetzt (Barverfügungen werden nicht berücksichtigt), wird ein zusätzlicher Bonus in Höhe von 30,00 Euro gutgeschrieben. In der Summe erreichen Jahresgebühr, Bonus und Tankrabatt unter diesen Annahmen minus 17,00 Euro.

Die Barclays-Bank bietet unter ihrem Label Barclaycard diverse Kreditkartenmodelle an. Alle Kreditkartenkonten können auch im Guthaben geführt werden: Bis zu 1,50 Prozent Zinsen erhalten Sparer dafür. Bei mehreren Kartenmodellen entfällt im ersten Jahr nach der Kontoeröffnung die jährliche Pauschalgebühr.

Einlagensicherung wie auf einem Tagesgeldkonto

ico2Die Deutsche Kreditbank (DKB) wirbt seit Jahren mit einem kombinierten Produkt. Das Girokonto des Hauses ist mit einer Charge-Kreditkarte ausgestattet. Guthaben auf dem Kreditkartenkonto werden mit 1,30 Prozent verzinst. Für Konto und Karte fallen ohne weitere Bedingungen keine Gebühren an.

Um die Sicherheit von Einlagen auf Kreditkartenkonten müssen sich Anleger in der Regel nicht sorgen. Sofern die kontoführende Bank an ein Einlagensicherungssystem angeschlossen ist, gilt dieser Schutz auch für Guthaben auf Kartenkonten. Zu beachten sind allerdings mögliche Auswirkungen auf die Bonität: Giro- und Kreditkartenkonten werden fast immer der SCHUFAg gemeldet und können in größerer Anzahl schädlich sein.