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Tagesgeld ING DiBa – Kontoeröffnung, Zinsen und Alternativen

Zum Anbieter INGIm folgenden Artikel werden wir das Tagesgeldkonto der ING (ehemals ING-DiBa) genauer unter die Lupe nehmen. Leider befinden sich die Zinsen nach wie vor auf einem historisch niedrigen Niveau, was vor allem für Sparer eine sehr ungünstige Situation darstellt. Für Neukunden hat die ING DiBa dabei ein besonderes Angebot: Für vier Monate kann man auf seinem Tagesgeldkonto einen Zins von 2 % erhalten. Wir werden daher darauf eingehen, wie man ein Konto bei der ING DiBa eröffnet und auch darauf zu sprechen kommen, wie sich der Zins unserer Meinung nach in Zukunft entwickeln wird.

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Überblick über die ING DiBa und deren Tagesgeldkonto

Die ING DiBa zählt wahrscheinlich zu einer der bekanntesten Direktbanken in Deutschland. Gegründet wurde die DiBa bereits im Jahre 1965 als „Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG (BSV)“. Seit 1998 ist die niederländische ING Gruppe an der DiBa beteiligt, woraus sich auch der Name „ING“ DiBa erklärt. Im Jahr 2002 erwarb die ING Gruppe weitere Anteile an der Bank, so dass sie sich mittlerweile in deren Besitz befindet. Trotzdem hat die ING DiBa als Tochterunternehmen der ING Gruppe ihren Firmensitz weiterhin in Frankfurt am Main. Dies ist vor allem deshalb relevant, da für die Kunden die deutsche Einlagensicherung gilt. Im Folgenden werden wir einen kurzen Überblick über das ING DiBa Tagesgeldkonto geben:

  • Name des Tagesgeldkontos: Extra Konto
  • Die Kontoführung ist kostenlos
  • Keine Mindesteinlage
  • Höchsteinlage: 1 000 000 Euro
  • Ein- und Auszahlungen jederzeit möglich
  • Aktueller variabler Zinssatz: 0,01 % pro Jahr
  • Für Neukunden in den ersten vier Monaten 2 % pro Jahr (bis zu einer Summe von 25 000 Euro)

Im weiteren Verlauf des Artikels werden wir detaillierter auf das ING DiBa Tagesgeldkonto eingehen. So werden wir aufzeigen, wie man das Tagesgeldkonto eröffnet und auch genauer auf die Verzinsung eingehen. Auch werden wir auf mögliche Alternativen zu einem Tagesgeldkonto zu sprechen kommen.

Tagesgeld ING DiBa – Wie läuft die Eröffnung des Tagesgeldkontos ab?

Die ING DiBa schneidet in puncto Transparenz und Kundenfreundlichkeit in vielen Tests immer wieder sehr gut ab. Ob dies auch auf die Eröffnung eines Tagesgeldkontos zutrifft, werden wir uns im Folgenden genauer ansehen. In einem ersten Schritt muss man den Antrag zur Kontoeröffnung auf der Homepage der ING DiBa ausfüllen. Beachten sollte man dabei folgendes: Den höheren Zinssatz erhält man von der ING DiBa nur, wenn man neben dem Tagesgeldkonto auch ein Girokonto (als Gehaltskonto) bei der Bank eröffnet. Wenn man daher die Möglichkeit hat, sein Gehaltskonto bei der ING DiBa zu führen, so sollte man von dieser Option auch Gebrauch machen. Das Formular für den Kontoantrag ist sehr übersichtlich gestaltet und die Schrift ist in den Farben Blau und Schwarz gut lesbar. Auch die Schriftgröße ist angenehm und man hat nicht den Eindruck, dass der Anbieter hier etwas im „Kleingedruckten“ verstecken möchte. Das Feld, in das man gerade Daten eingibt, wird dabei farblich hervorgehoben, was das Formular insgesamt noch übersichtlicher macht. Nachdem man den Antrag komplett ausgefüllt hat, muss man aus Sicherheitsgründen gegenüber der ING DiBa noch seine Identität bestätigen. Dazu kann man entweder das Postident Verfahren nutzen oder es steht einem auch die Video Legitimation zur Verfügung. Während das Postident Verfahren den meisten Menschen bekannt sein dürfte, handelt es sich bei der Video Legitimation um ein relativ neues Verfahren. Dabei wird man von einem Mitarbeiter der ING DiBa per Webcam kontaktiert. Dieser Vorgang dauert in der Regel nur wenige Minuten und man spart sich so den Gang auf die Post.

ING-DiBa Extra Konto

Das Extra Konto der ING-DiBa

Wie hoch sind die Zinsen beim ING DiBa Tagesgeldkonto?

Wie bereits erwähnt, beträgt der reguläre variable Zins auf dem ING DiBa Tagesgeldkonto 0,01 %. Dieser Zinssatz ist leider sehr gering, entspricht aber mittlerweile dem Standard vieler Banken. Um Neukunden zu gewinnen, bietet die Bank momentan 2 %, dies allerdings begrenzt auf einen Zeitraum von vier Monaten. Zudem gilt dieser Zinssatz nur für einen Betrag bis zu 25.000 Euro. Darüber hinaus gilt dann der reguläre variable Zinssatz in Höhe von 0,01 %. Auch ist zu beachten, dass man ebenfalls sein Girokonto als Gehaltskonto bei der ING DiBa führen muss. Um dabei als Neukunde zu gelten, darf man seit einem Jahr kein Konto bei der Bank geführt haben. Wie man sieht, gibt es daher zahlreiche Einschränkungen in Bezug auf die versprochenen „2 % auf das ING DiBa Tagesgeld“. Und selbst wenn man zu Beginn in den Genuss dieses hohen Zinses kommt, so ist die Geltungsdauer von vier Monaten sehr kurz. Unseren Erfahrungen nach sollte man sich daher nicht nur wegen den 2 % für die ING DiBa entscheiden. Erfreulicherweise bietet die Bank aber noch weitere Vorteile, so dass es durchaus Sinn machen kann, dorthin zu wechseln. So erfolgt die Kontoführung kostenlos, was leider bei vielen anderen Anbietern heutzutage nicht mehr der Fall ist. Zudem legt die DiBa viel Wert auf einen guten Kundensupport. So kann man die Bankmitarbeiter per Telefon, E-Mail und Chat erreichen. Insgesamt zeigt sich die Bank dabei transparent und kundenorientiert, so dass wir die ING DiBa durchaus empfehlen können.

Wie wird sich der Zinssatz in Zukunft entwickeln?

Im Zusammenhang mit einem Tagesgeldkonto ist auch die Frage interessant, wie sich der Zins in Zukunft entwickeln kann. Denn in der Vergangenheit gab es durchaus Zeiten, in denen man permanent 4 % Zinsen auf seine Geldeinlagen erhielt, ohne, dass es sich dabei nur um ein kurzfristiges Angebot zur Gewinnung von Neukunden handelte. Die Höhe des (Tagesgeld-) Zinses hängt dabei maßgeblich von dem sogenannten Leitzinssatz ab, welcher durch die Europäische Zentralbank (EZB) festgelegt wird. Diese hat nach der Finanzkrise die Zinsen massiv gesenkt, um damit die Wirtschaft zu stimulieren und den Staaten dabei zu helfen, ihre Schuldenlast zu tragen. Daraufhin haben auch die normalen Banken damit begonnen, ihre Zinsen zu senken. Dies hat dann sogar teilweise zu negativen Zinsen geführt. Aber auch bei Zinssätzen von 0,01 % wie aktuell bei der ING DiBa wird das Geld de facto jedes Jahr weniger: Denn die aktuelle Inflationsrate beträgt im Moment ungefähr 2 %. Man bräuchte daher einen Zinssatz von 2 %, nur um damit die Inflation auszugleichen. Von solchen Zinsen sind wir aber aktuell sehr weit entfernt. Zwar hat die amerikanische Notenbank Fed (Federal Reserve) damit begonnen, die Zinsen anzuheben. Allerdings macht die Europäische Zentralbank keine Anstalten, dies auch ihrerseits zu tun. Dies hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass es den Ländern in Europa wirtschaftlich schlechter geht als den USA. Es ist leider daher damit zu rechnen, dass die Zinsen in Europa dauerhaft auf einem sehr niedrigen Niveau verharren werden. Dies ist eine gute Nachricht für Menschen, die zum Beispiel einen Kredit zur Finanzierung einer Immobile benötigen. Für Sparer ist dies hingegen sehr unerfreulich.

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Tagesgeld ING DiBa: Welche Alternativen gibt es zu einem Tagesgeldkonto?

Aufgrund der niedrigen Zinsen ist es nicht erstaunlich, dass sich immer mehr Menschen mit der Frage beschäftigen, welche Alternativen es zu einer Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto gibt. Tagesgeldkonten sind unseren Erfahrungen nach gerade deshalb so beliebt, weil das Geld dort schnell verfügbar ist. So kann man Tagesheldkonten fast wie ein Girokonto nutzen, allerdings mit dem Unterschied, dass das Geld verzinst wird. Aufgrund der sehr niedrigen Zinsen ist allerdings gerade der letztgenannte Punkt heutzutage kein wirkliches Argument mehr für die Verwendung eines Tagesgeldkontos. Wenn man nach Alternativen zum Tagesgeld Ausschau hält, wird man sich unseren Erfahrungen nach im Endeffekt entscheiden müssen, ob einem höhere Sicherheit oder ein möglichst hoher Zinssatz wichtiger sind. So werden wir im Folgenden sowohl auf das Festgeld, als auch auf die Anlage in Aktien eingehen und dabei auf die jeweiligen Vor- und Nachteile zu sprechen kommen.

Festgeld

Wenn es einem vor allem auf das Thema Sicherheit ankommt, dann könnte das Festgeld eine interessante Alternative zum Tagesgeld darstellen. Denn auch hier kann man sich darauf verlassen, dass man sein Geld nach der festgelegten Laufzeit wiederbekommt. Dies gilt selbst im Falle einer eventuellen Insolvenz der Bank: Denn bei deutschen Banken greift hier die Einlagensicherung mit einem Betrag von bis zu 100.000 Euro. Dagegen hat Festgeld den Nachteil, dass man es für eine gewisse Zeit, wie der Name schon sagt, fest anlegen muss und daher während dieser Zeit keinen Zugriff darauf hat. Als Zeiträume werden dabei in der Regel drei Monate bis zu zehn Jahren angeboten. Leider ist aber auch beim Festgeld der Zins nicht mehr so hoch, wie er früher einmal war. So wird es schwierig, bei einer Bank in Deutschland 1 % pro Jahr zu erhalten. Wenn man risikobereiter ist, kann man sein Geld auch im Europäischem Ausland anlegen. Dort sind die Zinsen oftmals höher. Allerdings besteht dabei auch der Nachteil, dass hier die Deutsche Einlagensicherung im Notfall nicht greift. Aber auch im Ausland gibt es Einlagensicherungen. Jedoch sind diese häufig niedriger als die deutsche. Außerdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Kommunikation hier häufig nicht auf Deutsch ablaufen wird. Trotzdem ist das Festgeld eine gute Option, wenn man mehr Zinsen als auf seinem Tagesgeldkonto erhalten möchte und dabei auf sein Geld für einen gewissen Zeitraum verzichten kann.

ING-DiBa Homepage

Ein Blick auf die Homepage der ING-DiBa

Aktien

Nach wie vor investiert man in Deutschland ja eher ungern in Aktien. Dies hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass viele Deutsche ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Und so weiß jeder, dass Kurse an der Börse nicht nur steigen, sondern auch fallen können. Jedoch sollte man zumindest einen Teil seines Geldes in Aktien anlegen, wenn es einem darum geht, eine höhere Rendite zu erzielen. Wichtig ist bei der Aktienanlage jedoch vor allem, dass man sein Geld nicht nur in einen oder wenige Werte investiert. Es ist daher nicht erstaunlich, dass sogenannte Indexfonds immer beliebter werden. Hier wird zum Beispiel in alle Unternehmen des Deutschen Aktienindex (DAX) oder des amerikanischen Dow Jones Index investiert. Sollte ein Unternehmen sich dabei schlecht entwickeln, so ist dies nicht schlimm, da es immer noch andere Unternehmen gibt, welche dies ausgleichen können. Für eine Anlage in Aktien sollte man aber genügend Zeit zur Verfügung haben. Denn je länger das Investment läuft, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man am Ende damit keinen Verlust, sondern einen Gewinn machen wird. So ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Aktienindex eine jährliche Rendite von zum Beispiel 6 % erzielt. Allerdings gibt es auch Jahre, in denen der Index sehr stark fällt. Wenn man daher an diesem Hochpunkt eingestiegen ist, wird man erst einmal einige Zeit brauchen, um diese Verluste wieder wett zu machen. Trotzdem empfehlen wir, sich einmal näher mit dem Thema „Aktienanlage“ zu beschäftigen.

Fazit: Man sollte die ING DiBa nicht nur aufgrund des Neukundenbonus wählen

Insgesamt hat sich gezeigt, dass es sich bei den „2 %“ auf das Tagesgeldkonto vor allem um eine Marketing Aktion handelt, um neue Kunden zu gewinnen. Denn bereits nach vier Monaten werden aus den 2 % nur noch magere 0,01 %. Dies ist aber bei anderen Anbietern ähnlich, weshalb man dies der ING DiBa nicht zum Vorwurf machen sollte. Vielmehr überzeugt die ING DiBa vor allem auch dadurch, dass sie sich als transparente und kundenorientierte Bank präsentiert. So hat uns vor allem gut gefallen, dass man seinen Kundenbetreuer sowohl telefonisch, per E-Mail und per Live Chat erreichen kann. Ebenso ist es für den Kunden günstig, dass die Bank keine Gebühren für das Führen des Kontos verlangt. Dies ist leider bei vielen anderen Anbietern heutzutage anders. Wem die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto allerdings zu niedrig sind, der sollte sich auf die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten machen. So kann man sein Geld zum Beispiel auch auf einem Festgeld Konto anlegen. Allerdings steht einem dann das Geld für einen bestimmten Zeitraum nicht zur Verfügung. Im Gegenzug erhält man dafür aber eine höhere Verzinsung. Man sollte allerdings darauf achten, dass wenn man sich für die Anlage bei einer ausländischen Bank entscheidet, im Notfall nicht die Deutsche Einlagensicherung eingreift. Wem es wirklich darauf ankommt, eine deutlich höhere Rendite zu erzielen, der sollte sich auch mit dem Thema „Aktienanlage“ beschäftigen. Allerdings besteht hier immer das Risiko, dass Kurse nicht nur steigen, sondern auch fallen können. Abschließend empfehlen wir, auch einen Blick auf unseren Tagesgeld Vergleich zu werfen.

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